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Willkommen

auf der Homepage der Environmental Colour Design Association ECDA! Bei uns finden Sie Fachleute, die Lösungen für alle Fragen der farbigen Umweltgestaltung erarbeiten.

Was wir tun

Die Environmental Colour Design Association ist der Europäische Berufsverband der freiberuflich tätigen FarbDesigner, Farbpsychologen und Milieugestalter. Wir konzentrieren uns auf die Gestaltung von Lebens- und Arbeitsräumen nach humanökologischen Maßstäben. Dazu verpflichten wir uns zu einer fortwährenden fachlichen Weiterbildung. In unseren Regionalgruppen besteht die Möglichkeit zum persönlichen und fachlichen Austausch. In den ECDA-Studiengruppen erarbeiten wir fachliches Know-how. Dazu tauschen wir uns regelmäßig mit Wissenschaftlern und Hochschullehrern, aber auch erfahrenen Personen aus der beruflichen Praxis aus. Als Berufsverband engagieren wir uns für den Status des Farbdesigns als eigenständige Disziplin.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Kontakt

Mitglieder

  • Projekte in Arbeit

    Bernhard Reiterer
    Wohnraumgestaltung

    Wohnraum (Bruneck)

    Projektstatus:
    Wohnraumgestaltung

    Wohnraumgestaltung (Lana)

    Projektstatus:
    Wohnraumgestaltung

    Wohnraumgestaltung (Neumarkt)

    Projektstatus:
    Margit Pfister
    Innenraum-Farbkonzept

    N.N. (Mayrhofen)

    Projektstatus:
    Verkaufsraumgestaltung

    Living Wohn(t)raum (Mayrhofen)

    Projektstatus:
    Wohnraumgestaltung

    Wohnung Gottschuly (Höflein)

    Projektstatus:
    Martin Benad
    Farbgestaltung Büroräume

    N.N. (Automobilkonzern)

    Projektstatus:
    Fassadenmalerei

    Via Salina Seehotel (Haller-Nesselwängle)

    Projektstatus:
    Wohnsiedlung Aachen Preuswald

    VONOVIA S.E (Aachen)

    Projektstatus:
    Wohnsiedlung Bürgermeister-Kraus-Straße (Eichenau)

    Wohnungsgenossenschaft München West e.G2

    Projektstatus:
    Roland Aull
    Inhouse-Workshop-Reihe

    Seniorengerechte Architekturgestaltung von Altenhilfeeinrichtungen

    Projektstatus:
    Workshop Hospizräume gestalten

    Gestaltung von Hospizeinrichtungen

    Projektstatus:

    Innenraumgestaltung der Kathedrale von Meki

    Wie komme ich zu einem solchen Auftrag? Durch meine Frau, die bei der Caritas in Bozen im Bereich Auslandsarbeit (Schwerpunkt Afrika) arbeitet. Vor drei Jahren berichtete sie mir, dass der Bischof der Diözese Meki (Äthiopien) an einer neuen Kirche baut, die kurz vor der Fertigstellung steht. Bei einer Besichtigung erzählt sie dem Bischof von meiner beruflichen Tätigkeit, worauf dieser bei mir anfragen ließ, ob ich mir die Innenraumgestaltung vorstellen könnte … Mich hat gereizt, einmal was ganz anderes zu machen – in einer mir fremden Kultur zu arbeiten und dadurch auch die Menschen und ihre Mentalität dort besser kennen zu lernen.

    Die aufwändigste Arbeit war das Entstauben der Oberflächen, ohne Atemschutzmasken. Nach einer Woche Arbeit hatten wir alle Flächen grundiert und traten die Heimreise an. Die zweite Arbeitswoche war im April 2017, die Einweihung sollte dann im Mai sein. Tatsächlich waren jetzt alle Bodenfliesen verlegt, Fenster und Türen montiert, alles vorbildlich vorbereitet; sogar zwei „Gerüsttürme“ standen für uns bereit! Dem Bischof unterbreiteten wir den Vorschlag, uns den Schlüssel für die Kirche zu überlassen und erst wieder zu kommen, wenn alles fertig wäre. Ohne mit der Wimper zu zucken gab er uns voller Vertrauen seinen Schlüssel! Wow!! Stefan und ich wussten, dass jetzt nichts schiefgehen darf. Die Rückflugtickets waren gebucht, in der Nacht zu arbeiten unmöglich, da ektrischer Strom oder Scheinwerfer einfach nicht verfügbar waren.

    Im November 2016 hatten mein Freund und Berufskollege Stefan Kofler die erste Arbeitswoche bei diesem Freiwilligenprojekt. Wir hatten nur Fotos und keine Ahnung, was uns erwarten würde. In Meki haben wir schnell verstanden, dass wir nicht lange brauchen würden: es gab nur eine Art von Wandfarben – und das waren Kunstharzfarben; Tiefengrund? Fehlanzeige! Die Kirche ist ein zweigeschossiger Rundbau von 30 Meter Durchmesser, die von 14 Betonsäulen gestützt und mit einer halb umlaufenden Balustrade versehen ist. Der Altarraum wird von einer sogenannten Krone dominiert, einem Betonfries, der auf vier sechs Meter hohen Betonsäulen ruht. Unsere Aufgabe war, die Säulen, die Krone und den Altarraum „würdevoll“ zu gestalten. Der gesamte Innenraum war total verstaubt, der Boden roh, sämtliche Fenster und Türen fehlten. Aber weil wir schon mal da waren, gingen wir – voller Elan und Enthusiasmus dem „Wahnsinn mit erhobenem Haupt entgegen“.

    Wir hatten vorgesehen, dass alle im Rund stehenden Säulen marmoriert werden, wobei die Farbnuancen von der Mitte hinten zum Altar vorne von Beige, Grau und Rot hin zu Beige, Grau und Orange wechseln, inklusive Goldintarsien. Dadurch erreichten wir einen stimmigen, fließenden Übergang zur Altarkrone, welcher mit Goldlasur aus Europa bearbeitet wurde.

    Die Wände hinter dem Altar haben wir in fünf Schichten lasierend in einem erdigen Orange gehalten, was einen Komplementärkontrast zu den blauen Glasfenstern bildet. Der Fries an der Deckenkante wurde von einem einheimischen Künstler gestaltet. Am Vorabend unserer Abreise waren wir fertig. Auch mit den Nerven.

    Zum Abschluß der Arbeiten (mit zahlreichen Improvisationen und unvorhergesehenen Unterbrechungen) mussten wir noch eine Lösung finden, wie wir die marmorierten Säulen mit einem schützenden Überzug versehen können … es gab nur eine Möglichkeit: Nitrozellulose-Lack! Schutzmasken? Was ist das?!? Das wurde dann die bislang größte Herausforderung: rund 100 Quadratmeter zweifach beschichten, ohne Masken und auf wackeligen Gerüsten – in Europa hätte man den Bau sofort eingestellt ... ! Doch wir haben diese Aktion durchgestanden und gingen am Abend – leicht betrunken, doch irgendwie glücklich in unsere Unterkunft: geschafft!! Es ist alles gut gegangen!!!

    Bernhard Reiterer (April 2018)
    (Ein Beitrag der „ECDA-Wäscheleine“ auf der Jahrestagung 2018, gekürze Fassung)

    Quartiersentwicklung Aachen-Preuswald

    Aufgabe
    Fassadenfarbkonzept und Ausführungspläne für 46 Einzelgebäude

    Bauherr
    Vonovia SE, Philippstraße 3, 44803 Bochum

    50 Meter von der belgischen Grenze („Preuse“) entfernt, liegt inmitten eines hügeligen Waldgebiets der Aachener Stadteil Preuswald, in dem in den 1970er Jahren mehr als 1.000 Wohnungen geschaffen wurden.

    Das zunächst moderne und intakte Wohngebiet entwickelte sich in den letzten zwei Jahrzehnten zunehmend zum Problemviertel, wobei die Vermietungspolitik des ehemaligen Haupteigentümers (Deutsche Annington, mehr als 600 Wohnungen, 1 Ladenzentrum) nicht unbeteiligt ist.

    Mit der Umfirmierung zur VONOVIA S.E. im Jahr 2015 ändert sich die Vermietungspolitik des Eigentümers. Das Viertel wird grundlegend saniert, die Infrastruktur und soziale Angebote werden weiter entwickelt. Die Sanierungsarbeiten werden von 2016 bis mindestens 2018 dauern.

    Ein individuell entwickeltes Farbkonzept soll Teil dieses Wandels sein. Neben dem Ziel, das Viertel durch die Farbgebung aufzuwerten, werden vom Bauherrn auch genannt: Naturbezug, Lebendigkeit und Nachhaltigkeit.

    Entwürfe von Farbstudios der Baufarbenhersteller konnten die diesbezüglichen Erwartungen des Bauherrn nicht befriedigen. Das Atelier Benad erhielt im Frühjahr 2016 den Auftrag, ein Konzept sowie für alle 46 Gebäude einzelne Farbentwürfe zu erstellen.

    Am Beginn der Zusammenarbeit diskutierten Auftraggeber und Auftragnehmer verschiedene Ansätze, wie die Vorgaben „Lebendigkeit, Naturbezug, Nachhaltigkeit“ farblich umgesetzt werden können. Durch intensives Gespräch fanden beide Seiten eine gemeinsame Vorstellung über die Auswahl der in Frage kommender Farben sowie deren gestalterische Anwendung. Seitdem entstehen Farbentwürfe für diverse Objekte, die ohne nennenswerte Überarbeitung zu Ausführungsplänen weiter verarbeitet werden.

    Unsere Entwürfe orientieren sich an folgenden Kriterien:

    1. Die Bedeutung des Objekts im Zusammenhang der Siedlung – unter besonderer Berücksichtigung von Straßenführung, Gelände, der Sichtachsen, Nutzung und architektonische Besonderheiten. Dementsprechend wählen wir den „Auftritt“ des Objekts (rötlich, gelblich, grünlich, bläulich, farblos … aktiver oder passiver als die benachbarten Bauten.

    2. In Bezug auf den Baukörper bzw. das geformte Volumen streben wir eine „Kongruenz“ zwischen Farbe und Volumen an: oben – unten, vorn – hinten, mitte – außen, klein – groß usw. Die Formen werden farblich so begleitet, dass die Anmutung der Farb‐ und Hell‐Dunkel‐Qualitäten die räumliche Wahrnehmung des Bauwerks unterstützen.

    3. Den Bezug zur Natur interpretieren wir als „Das Objekt ist ernstzunehmender Partner der natürlichen Umgebung“ (es setzt sich farblich ab, baut Spannung auf) – oder „Das Objekt ist eingebetteter Teil der Umgebung" (es ordnet sich dem Erscheinungsbild der natürlichen Umgebung unter). Dazwischen sind Übergangs‐ und Mischformen möglich.

    Martin Benad (März 2017)

    News & Events

    Intelligente Lernräume. Wie eine gute Raumgestaltung die schulischen Leistungen fördert
    22. und 23. März 2019
    Kloster Bronnbach (Taubertal)
    Referent: Prof. Peter Barrett (Manchester)
    ECDA-Weiterbildungspunkte: 16

    das vollständige Tagungsprogramm und alles Weitere veröffentlichen wir im Herbst 2018

    Im Gespräch

    Der Architekt, Farbgestalter und Künstler Jan de Boon

    Du übst als Person mehrere gestalterischen Berufe aus. Wie ist es dazu gekommen?

    Im Alter von 16 wollte ich Berufsfußballspieler werden. Ein Gelenkbruch verhinderte das, und während meiner gezwungenen Ruhepause begann ich zu zeichnen. Nach meinem Abitur (Mitte der 70er Jahre) wollte ich erstens zur Kunstakademie und zweitens „die Welt retten“. Es war die Zeit von „The Limits of Growth“, ein Buch verschiedener Wissenschaftler, die sich in „The Accademia dei Lincei" in Rom zusammen getan hatten. Deswegen habe ich ein Mathematik- und Physikstudium angefangen.

    Nach einem Jahr fehlte mir die künstlerische Arbeit. Es war der Anfang meines Architekturstudiums an der Technischen Universität in Delft. Tagsüber ging ich zur Uni, abends dann doch noch zur Kunstakademie in Den Haag. An der hoch-modernen Uni in Delft verschwand „der Mensch“ aus meinem Entwurfsvokabular. Nach vier Jahren Studium wanderte ich desillusioniert nach Schweden aus. Dort arbeitete ich als Hausvater in einem Heim mit behinderten jungen Erwachsen. Ich begegnete der – in meinen Augen – menschlich-farbenfrohen skandinavischen Holzarchitektur. Mein Interesse an der Architektur kam zurück, Farbe wurde ein unentbehrliches, wesentliches Element. Mit der praktischen Arbeit unter Leitung von Fritz Fuchs begann ein neues Leben.

    Zurück in Holland gründete ich Anfang der 90er Jahre mein eigenes Architektenbüro. Außerdem begegnete ich dem Künstler Peter Vormer. Damit begannen die farbgestalterischen Aufgaben, vor allem direkt an den Baustellen. Auf Grund der Fragen aus der Praxis suchte ich auch ein tiefer gehendes und wissenschaftlicheres Verständnis für die Wirkung der Farbe. Wieder gab es eine Begegnung, die dies möglich machte. Von einer Kollegin, Frau Iris Bakker, wurde ich 2008 gefragt, ihre Doktorarbeit über die Wirkung der Farben zu begleiten. Das verschaffte mir den Zugang zur wissenschaftlichen Welt. All diese Jahre hindurch schlummerte die Sehnsucht zur freien Kunst. Dank einer Erkrankung habe ich dafür in den letzten Jahren mehr Zeit.

    Arbeitest Du immer in allen drei Bereichen – oder bist Du bei einem Auftrag der Architekt, bei einem anderen Auftrag der Farbgestalter oder Künstler?

    Die Grenze zwischen den verschiedenen Bereichen ist oft schwer zu erkennen. Künstler ist man im besten Fall immer, oder – vielleicht besser ausgedrückt: man soll seine Arbeit immer auf künstlerische Weise zustandekommen lassen. In meinen architektonischen Arbeiten versuche ich beim Auftraggeber das Interesse an Farbe zu wecken, durch Sensibilisierung für das Potential der Farbe. Bei den farbgestalterischen Aufgaben ist die architektonische Konsequenz ein wichtiger Aspekt. Als Farbgestalter soll man die Fähigkeit entwickeln, die Architektur des Gebäudes zu lesen,  die architektonische Sprache des Gebäudes zu hören und zu verstehen.  Formell gesehen bin ich manchmal „nur“ der Architekt oder der Farbgestalter. In der Praxis kann ich sie für mich nicht voneinander getrennt sehen.   

    Wer waren und wer sind Deine Vorbilder bzw. Deine Lehrer?

    Zum Glück durfte ich vielen Menschen begegnen, denen ich dankbar bin für ihre Bereitschaft, ihre Kenntnisse und Erfahrungen mit mir zu teilen. Einen meiner Lehrer habe ich schon genannt, den Glaskünstler und Maler Peter Vormer. Obwohl ich schon einigermaßen mit Goethe bekannt war, hat er mir doch wirklich das Tor zur phänomenologischen Arbeit geöffnet. Genauso wichtig sind drei Lehrer in Schweden: der Architekt Erik Asmussen, der Künstler Arne Klingborg und der Farbgestalter Fritz Fuchs. Von ihnen habe ich die Bedeutung der Farbe in der Architektur kennengelernt, wie auch die Freude an der Farbe. Der Architekt Joachim Eble und der Designer Wulff Schneider haben mich auf die Bedeutung der Sinne aufmerksam gemacht. Aus weiteren Kreisen würde ich die Maler Giotto di Bondone und Mark Rothko nennen. Die raumfüllende Darstellung der Fresken und die Suche nach dem Wesentlichen der Farbe waren wegweisend. Die Fenster der Kathedrale und insbesondere die Arbeiten der Glaskünstler François Émile Décorchemont und Udo Zembok zeigten mir, wie man dem Wesentlichen der Farbe am nächsten kommt. Auch möchte ich den Jazzpianisten Keith Jarrett nennen. Das Lauschen, Suchen, Reagieren und Improvisieren der Jazzmusiker gleichen den Prozessen des Malens. Sehr stark inspiriert hat mich auch der Komponist Arvo Pärt. Das Komponieren der Stille, das Suchen nach feinsten Nuancen und Verbindungen, die Musik als Ausdruck einer (anderen) Welt, wo wir als Menschen auch zu Hause sind, empfinde ich sowohl sehr trostreich als auch beispielhaft.          

    Du hast die Salzburger Seminare besucht – was sind Deine „Lern“-Erfahrungen?

    Bis dahin sammelte ich meine Erfahrungen vor allem in der Praxis. In Salzburg gab es die Möglichkeit zu grundlegenden Übungen. Die Vorlesungen gaben einen ersten Einblick in die wissenschaftlichen Aspekte der Farbgestaltung. Sie inspirierten mich zu weiteren Studien. Meine eigene Vorgehensweise stellte ich in Frage und konnte sie gleichzeitig mit dem breiten Wissen der Referenten vertiefen. Die Farbgestaltung wurde als Beruf dargestellt, etwas, das ich von Holland gar nicht kannte. Das enorme Engagement von Frank Mahnke und Edda Mally, mit ihren reichen Erfahrungen, waren beeindruckend.

    Deine Arbeit zeigt eine ausgesprochene Sympathie für anthroposophische Ideen … stimmt das?

    Ja. Als „Nichts-Wissender“ kam ich Anfang der 80er Jahre nach Schweden. Da besuchte ich das Rudolf Steiner Seminar in Järna. Zum ersten Mal erlebte ich eine Synthese von Menschlichkeit, Architektur und Farbe. Das war eine tief beeindruckende Erfahrung. Ich hatte allerdings keine Ahnung, was die Ursache davon war. Es war meine erste Begegnung mit der Anthroposophie. In den folgenden Jahren habe ich, dank der Anthroposophie, viele Antworten auf meine Lebensfragen bekommen, und sie hat noch viel mehr Fragen in mir hervorgerufen. Ich betrachte diese Begegnung wie ein Geschenk, das mir in diesem Leben zugefallen ist. In einem nächsten Leben ist es vielleicht eine andere Weltanschauung. Dass es möglich ist, die anthroposophischen Ideen in der Praxis umzusetzen, ist dabei von wesentlicher Bedeutung. Nicht als Schema, was oder wie man etwas machen soll, sondern, weshalb man etwas machen soll. Einblick ergibt Freiheit.

    Wie schätzt Du aus heutiger Sicht den Erkenntnisstand zur Farbenlehre ein, aus der Praxis und in der Theorie?

    Wie in allen wissenschaftlichen Bereichen, ist auch die Forschung in dem Bereich der Farbe sehr vielfältig und beeindruckend. Wenn man auf dem Laufenden bleiben möchte, kommt man fast nicht mehr zum praktischen Arbeiten. Während der oben genannten Doktorarbeit haben wir uns mit vielen Studien auseinandergesetzt. Was uns am meisten interessierte, war, inwiefern diese Ergebnisse Bedeutung für die praktische Farbgestaltung haben. Auffallend dabei war die sehr detaillierte und analytische Vorgehensweise, wie sie in den heutigen Wissenschaften üblich ist. Das Resultat ist eine imposante, nicht mehr überschaubare Menge verschiedenster Ergebnisse. Dabei stellten wir eine Diskrepanz zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Praxis fest, Eine praktische Farbenlehre, vermittelt in den Büchern von Goethe, Frieling, Mahnke, Meerwein, Rodeck, Büther und Benad (der v.Garnier dargestellt hat), waren für meine Arbeit bedeutender als die meisten farbwissenschaftlichen Ergebnisse.

    Was mir dennoch fehlte, war eine Farbenlehre, die nicht nur Farbe, sondern auch den Menschen als Ausgangspunkt nimmt. Manchmal wurde dies angedeutet, aber nie richtig ausgearbeitet. Das Verhältnis Architektur-Mensch-Farbe wurde so Thema meines im letzten Jahr vom Verlag Farbe und Gesundheit veröffentlichten Buchs „Alles andere als farblos – der Sinn als Maßstab“. Es ist der Versuch, meine eigene phänomenologische Vorgehensweise auch erkenntnismäßig zu begründen und für andere zugänglich zu machen. Gleichzeitig entwickelte ich eine Methodik, die in der Praxis anwendbar ist.

    Wie kalkulierst Du Deine Arbeiten als Farbgestalter – es gibt hier ja keine Honorarordnung wie bei den Architekten?

    Hier unterscheide ich zwei Ebenen: einmal die Arbeit, wo nur ein Farbkonzept gefragt wird; hier schätze ich den Arbeitsaufwand nach Stunden und rechne einen Stundenlohn ab. Die meisten Aufträge beinhalten aber auch die Umsetzung meines Konzepts. Da versuche ich so wenig Stunden wie möglich an den Vorentwurf zu spendieren. Ganz wichtig ist mir, so viel Freiheit wie möglich für die Umsetzung zu bewahren, denn am Arbeitsplatz, an der Baustelle, lässt sich eine Aufgabe am besten lösen. Dazu braucht es das Vertrauen der Auftraggeber. In so einem Fall kalkuliere ich den Arbeitsaufwand nach Stunden und dann den Quadratmeter-Preis nach Erfahrungswerten. Beide Kalkulationen zusammen ergeben dann einen definitiven Kostenvoranschlag.

    Wie siehst Du das aktuelle Potential der Farbe in der Architektur, wird Farbe überhaupt gebraucht?

    Die Frage, ob Farbe überhaupt gebraucht wird, kann man so oder so sehen. Doch hat ein solches Denken etwas mit der Realität zu tun? Farbe ist einfach immer da, auch wenn sie „Weiß“ oder „Schwarz“ heißt. Sie ist ein elementares Naturphänomen und ein grundlegendes Sinneserlebnis. Sie bildet eine Brücke zwischen Mensch und Umwelt. Wenn man Farbe ernst nimmt, ergeben sich Gestaltungsmöglichkeiten, die von der Formen- bzw. der Materialsprache verschieden sind. Die Form kann man als materielle Verwirklichung einer Idee betrachten, Farbe als seelische Verbindung zwischen Mensch und Materie. Beide Aspekte sind gleichwertige Teile eines ganzheitlichen Lebensraums, der dazu dient, daß sich der Mensch hier verwirklichen kann.

    Gibt es in der Wissenschaft Personen oder Einrichtungen, die für Deine gestalterische Arbeit besondere Bedeutung haben?

    Lehrer aus dem wissenschaftlichen Bereich sind für mich Johann Wolfgang von Goethe, Rudolf Steiner, der Atomphysiker Arthur Zajonc, die Ärzte Hans Jürgen Scheurle und Arie Bos. Das Leben anzuschauen als einen großen Organismus, als eine Totalität, mit einem Diesseits und einem Jenseits, habe ich ihnen zu verdanken. So sollte auch die Farbgestaltung als eine Totalität betrachtet werden, wo alles mit allem zusammenhängt.

    Aus welchen Quellen beziehst Du neues Wissen, wie entstehen für Dich neue Erfahrungen?

    Fachzeitschriften sind unentbehrlich, genauso wie ein Austausch mit Kollegen. Natürlich ist Google eine Quelle, auch wenn es da meistens nur „Zufallstreffer“ gibt. Doch die eigene Praxis ist der wichtigste Lernort. In meiner phänomenologischen Vorgehensweise hat die eigene, „subjektive“ Person ein Anteil an der Forschungsarbeit. An der Sensibilisierung der Wahrnehmung und der Objektivierung der Gefühle und Gedanken muss man ständig arbeiten.

    Hast Du eine Strategie, um zu neuen Kunden bzw. zu neuen Aufträgen zu kommen?

    Nein, es ist immer ein Schwachpunkt bei meiner Arbeit gewesen. Da ich auf verschiedenen Arbeitsfeldern tätig bin, ist es auch manchmal schwierig, mich richtig zu profilieren. Mittlerweile habe ich mich damit versöhnt. Ich hatte das Glück, immer genau im richtigen Moment wieder neue Aufträge zu bekommen. Fast 100 Prozent der Aufträge ergaben sich durch Mund-zu-Mund-Reklame. Das gab viel Unsicherheit und Stress, aber auch ein gewisses Vertrauen, dass man im Leben nicht immer alles selbst organisieren muss.

    Welche Wünsche hast Du an einen Berufsverband wie die Environmental Colour Design Association ECDA?

    Die Mission, wie auf der Website beschrieben, ist schon ziemlich vollständig, inhaltlich wie gesellschaftlich. Ein idealistischer Gedanke ist folgender: vielleicht könnte man dem Aspekt Unterricht noch mehr Aufmerksamkeit schenken. Dabei denke ich nicht nur an die fachliche Weiterbildung der Mitglieder, die erwähnt ist, sondern an die Vermittlung von elementarem Wissen und praktischer Erfahrung. Die Sensibilisierung für Farbe bringt eine Sensibilisierung des Wahrnehmens mit sich, die Wahrnehmung der Umwelt und damit der Mitmenschen. Hier ergibt sich ein sozialer Aspekt der Farbgestaltung. Wenn außerdem das Kennenlernen des Phänomens Farbe genauso wichtig wird wie etwa Lesen und Rechnen, wird es im späteren Leben nachvollziehbar, dass Farbdesign eine selbständige Disziplin ist.

    Das Interview führte Roland Aull (ECDA)

    Meine "computerfreie Marderhaarpinselzeit"

    Interview mit dem Farbgestalter Thomas Stolz (Wiesbaden)

    Als Thomas Stolz vor sechsundzwanzig Jahren die Fassade des Kraftwerks in Frankfurt-Niederrad zum ersten Mal sieht, ist er beeindruckt. Zu Hause angekommen schreibt er an den Gestalter der Fassade, Friedrich Ernst von Garnier, einen Brief. Kurz darauf erhält er eine telegrafische Einladung zum Gespräch. Daraus ergeben sich fünf Jahre der Zusammenarbeit, von 1989 bis 1994.

    Das war meine eigentliche Ausbildungszeit, sagt er heute. Für und mit von Garnier zu arbeiten war für ihn außergewöhnlich und prägend. Er nennt diese Zeit auch schmunzelnd seine „computerfreie Marderhaarpinselzeit". Stolz erinnert sich gerne zurück: "Sich bei wunderbaren und großzügigen Arbeitsbedingungen mit herausfordernden, komplexen Gestaltungsaufgaben auseinandersetzen zu dürfen, war ein echtes Privileg. Von Garnier war für mich ein beeindruckender Lehrmeister, dem ich wirklich viel zu verdanken habe."

    Jede Lehrzeit geht irgendwann zu Ende, und Stolz eröffnet 1994 in Wiesbaden sein eigenes Büro als freischaffender Farbgestalter. 21 Jahre sind seitdem vergangen, die Faszination für die Farbe und die Freude an der Arbeit sind geblieben. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt in der Fassadengestaltung. Auftraggeber sind meistens Architekten und Industrie, die Arbeit für Privatleute ist eher die Ausnahme. Am spannendsten ist für Stolz die Farbgestaltung zusammenhängender Wohngebiete: „Hier werde ich konzeptionell gefordert und immer wieder vor neue Aufgaben gestellt, da kann man zeigen, was man kann“.

    Ursprünglich begonnen hat er seine Berufstätigkeit als Kunsttherapeut nach einem Kunststudium an der Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg. Seit dieser Zeit begleitet Stolz das Thema Kunst, wobei heute die Fassade zu seiner Leinwand geworden ist, immer in Verbindung mit Farbgestaltung und handwerklicher Ausführung. Hier verbinden sich auch Hightech und Lowtech zu einer Einheit – entworfen auf dem Rechner, ausgeführt zusammen mit Handwerkern auf der Baustelle. „Und überhaupt“, meint Stolz, “bietet 'Kunst am Bau' die größte Freiheit, der Bauherr sagt, 'es gefällt mir' und schon geht es los, ohne große Diskussionen oder Entscheidungsgremien“.

    Rezepte für die Arbeit mit Farbe hat er keine, aber Erfahrungen. Dabei stellt sich für ihn die Frage nach der richtigen Farbgebung jedes Mal neu, weil die Kontexte jeder Gestaltungsaufgabe immer andere sind. So beziehen sich seine Entwürfe auch immer spezifisch und differenziert auf die jeweilige Aufgabenstellung. Häufig findet sich auch eine spielerische Komponente in seiner Arbeit, wenn besondere Ergebnisse gefordert werden. Stolz ist fasziniert von der Vielfalt der Farbenwelt, die dazu einlädt, auf Entdeckungsreise zu gehen und die immer wieder neue Erfahrungen und Weiterentwicklungen ermöglicht. Diese Möglichkeiten erprobt er auch seit ein paar Jahren mit seinen projektbezogenen, temporären Lichtinstallationen. „Hier kann ich besonders spielerisch und künstlerisch, losgelöst von materiellen Zwängen, der Faszination Farbe nachgehen.“

    Nicht von ungefähr zitiert Stolz auf seiner Visitenkarte Walter Gropius: „Stil ist nichts Endgültiges, sondern beständiger Wandel“. Gewandelt hat sich in den letzten Jahren auch der Faktor Zeit. Das Bauen wird immer schneller. Viel zu spät wird ans Farbkonzept gedacht, häufig beträgt der Planungszeitraum nicht mehr als zwei Wochen vor Beginn der Ausführung. Das bedeutet für den fertiggestellten Entwurf: Zustellung per Express. Hier wünscht Stolz sich ein Umdenken, das der Wichtigkeit und Komplexität der Farbgestaltung mehr Rechnung getragen wird. Ob er sich noch einmal für die Farbgestaltung entscheiden würde? „ Ja! Künstlerisch arbeiten und davon leben zu können - was will man mehr. Es ist ein Privileg, wenn die Arbeit Spaß macht.“

    Das Interview führte Claudia Bau (ECDA)

    Weiterbildung

    ECDA Jahrestagung 2017

    »Kooperation« war das leitende Themen dieser Jahrestagung. Dies betrifft nicht nur das kollegiale Planen und Gestalten architektonischer Räume, sondern auch das interdisziplinäre Zusammenwirken der verschiedenen Kompetenzen.

    »Humane Lebensräume aus baubiologischer Sicht«: Vortrag und Workshop mit Christian Blank (Wiesbaden)

    In moderne Arbeits- und Wohnräume werden heute eine Vielzahl von  Werkstoffen eingebracht, die aus gesundheitlicher Sicht problematisch sein können. Gleichzeitig sind wir als Gestalter unmittelbar an der Empfehlung bzw. an der Auswahl von Materialien beteiligt. Verantwortlich kann unser Tun also nur dann sein, wenn uns die potenziellen Gefahren, die damit einhergehen können, bewußt sind. Aus der Palette von rund 20 baubiologischen Themenfeldern fokussieren wir uns auf die für uns wichtigsten Bereiche: künstliches Licht, Lösemittel (und andere leicht- bis mittelflüchtige Schadstoffe) sowie raumklimatische Aspekte.

    Moderne Beleuchtungskonzepte für Innenräume: Vortrag und Workshop mit Wilken Behrens (ERCO Lüdenscheid)

    Licht und Farbe hängen unmittelbar und untrennbar zusammen. Erst das Vorhandensein von Licht ermöglicht die Wahrnehmung der Farbe. Gleichzeitig wird die Wahrnehmung der Farbe von der Art und der Qualität des Lichts beeinflusst. Licht selbst kann auch farbig sein. Beim Vortrag geht es um diese Zusammenhänge und die konkreten Möglichkeiten, wie man Räume sinnvoll beleuchtet. Demonstriert werden lichttechnische Lösungen des weltweit führenden Herstellers für Licht in der Architektur.

    Kooperation und interdisziplinäre Gesamtplanung: Round-Table-Gespräch mit Christian Melzer (Würzburg)

    Architekturplanung und -gestaltung ist heute, nicht zuletzt durch eine Viel-zahl von internen wie externen Faktoren – Finanzierung, Termine, Brandschutz oder Wirtschaftlichkeit – eine besondere Herausforderung. Wie kann es in diesem Kontext dennoch gelingen, ziel- und nutzergerecht zu bauen? Christian Melzer berichtet vom gelungenen Umbau einer Realschule, wo Kooperation und interdisziplinäre Planung beispielgebend waren.

    Fachgespräch Architekturbeleuchtung

    ECDA-Mitglieder und einige Gäste der ECDA-Jahrestagung beim Gruppenfoto mit ERCO zum Abschluss der Light & Building 2016 in Frankfurt am Main.

    ECDA Jahrestagung 2015

    Zwei Tage lang spannende Projekte, ungewöhnliche Ideen und anregende Diskussionen - das war die Jahrestagung der ECDA, dieses Mal in Veitshöchheim. Der erste Tag begann mit der Wäscheleine - die Projekte der Mitglieder und Gäste wurden vom jeweiligen Gestalter präsentiert, einfach „an die Leine gehängt“, um anschließend in der Runde besprochen zu werden. Wäscheleine bedeutet auch, neben der Präsentation, Klärung der offen gebliebenen Fragen, Besprechung der möglichen Alternativlösungen, Erhellung der dazugehörigen wissenschaftlichen oder praxisorientierten Gestaltungsgrundlagen. „Wir tun das deshalb, weil wir überzeugt sind, dass das Lernen an konkreten Beispielen uns persönlich und uns als Verband am meisten bringt“, erläuterte Roland Aull, Präsident der ECDA.

    Claudia Rössner präsentierte die Fassadengestaltung eines großen Bauträgerobjekts, Gyan Schneider stellte Privaträume in Kalk und Lehm vor, Anke Rossmann-Kaltenbrunner ein Hospiz und Herbert Schönweger ein Altenwohnheim, das er in eine kleine Stadt umgewandelt hatte, mit Marktplatz, Café und Gasthaus. „Es kostet schon Überwindung, sich dem kritischen Hinterfragen der Kollegen zu stellen. Aber man kann dadurch nur lernen“, meinte Stefan Pixner, der gemeinsam mit dem Architekten Hans Bühler von Riehle und Assoziierte das Farbkonzept für einen Schulneubau vorstellte.
     
    Es war spannend zu sehen, wie jeder Einzelne mit seiner Aufgabenstellung umging, warum er wie welche Lösungen entwickelte und auf welchem Wege es zu einer Auftragsvergabe gekommen war. Häufig ergab es sich eher zufällig über persönliche Kontakte zu den Bauherren. Die Architekten sträubten sich gegen einen kreativen Mitgestalter auf der Baustelle, so die Erfahrung der Beteiligten. Im Laufe der Zusammenarbeit würde sich das Verhältnis aber meistens bessern. „Der professionelle Umgang mit Farbe gehört, nach meiner Meinung, genauso in die Hände von Fachleuten, wie der Umgang mit der Form“, ergänzte der Farbgestalter, Restaurator und Architekt Herbert Martin. „Fachleute wie die ECDA-Mitglieder treibt eines an, die Farbe neben der Form als elementaren Bestandteil eines Gebäudes zu positionieren. Das sei auch der Grund für den Focus der ECDA, neben der Bearbeitung von Marketingstrategien, auf der fachlichen Qualifizierung und Weiterbildung der Mitglieder“.
     
    Auch im Forum und der Mitgliederversammlung ging es um berufliche und verbandsrelevante Themen, wie beispielsweise die Analyse des aktuellen Marktgeschehens, vertikale und horizontale Kooperationen, Berichte der Regional- und der Studiengruppen, sowie die Möglichkeiten zur Angebots- und Leistungsoptimierung.
     
    Der zweite Tag stand ganz im Zeichen der Sinne. Dr. Hans-Jürgen Scheurle, Arzt, Autor und Dozent, leitete das Seminar: „Sinne und architektonische Gestaltung“. Scheurle begeistert das Thema Wahrnehmung und Sinne schon sein ganzes Leben: „Ich möchte in meinen Vorträgen und Seminaren die Idee praktisch werden lassen, dass unser gesamtes Leben in Wahrnehmung besteht und es daher von Bedeutung ist, die Sinne zu kennen.“
     
    Dr. Scheurle schilderte anschaulich, wie wir mit den Sinnen, beispielsweise dem Bewegungs-, dem Gleichgewichts- und dem Tastsinn, Gebäude auch auf einer körperlichen Ebene erfahren. Nur mit unseren Sinnen können wir eine exakte Verbindung zu unserer Welt herstellen. Werden die Sinne vernachlässigt, entsteht häufig folgende Problematik in der Gestaltungspraxis: Der Kunde hat sich etwas ausgedacht, und diese Idee soll umgesetzt werden. Der Gestalter muss jetzt herausfinden, ob der Kunde sich darin auch wohlfühlt. Um sich wohl zu fühlen müssen die Lebensempfindungen des Kunden mit dem Raum korrespondieren. Lebensempfindungen sind immer Sinnesempfindungen und diese kann man sich nicht ausdenken, man kann sie nur erfahren. Eingerahmt wurde das Seminar deshalb auch von mehreren Wahrnehmungsübungen, die alle in Erstaunen versetzten.
     
    Den Abschluss dieser Veranstaltung bildete eine Fragestunde mit Erfahrungsaustausch, die gerne angenommen wurde. Die Farbdesigner der ECDA waren sich einig, eine humane Gestaltung sollte alle Sinne anregen, dabei ausbalanciert sein und sich im Gleichgewicht befinden. Und auch im nächsten Punkt herrschte Einigkeit: „Nächstes Jahr kommen wir wieder“.

    Bericht: Claudia Bau, Mitglied im Vorstand der ECDA

    ECDA Studium

    hier demnächst mehr ...

    ECDA regional

    Regionalgruppe Rhein-Main
    Ansprechpartner: Roland.Aull Enable JavaScript to view protected content.

    Regionalgruppe München
    Ansprechpartner: Stefan Pixner Enable JavaScript to view protected content.

    Rezensionen

    James Turrell. Extraordinary Ideas – Realized
    herausgegeben von der Stiftung Frieder Burda.
    192 Seiten, 178 Abbildungen, gebunden mit Farbschnitt
    Verlag Hatje-Cantz, Berlin 2018
    60 € (D)
    Begleitbuch zur Ausstellung vom 9. Juni  bis 28. Oktober 2018 im Museum Frieder Burda, Baden-Baden

    Seit über 50 Jahren versucht der amerikanische Künstler James Turrell, eigentlich unsichtbares Licht sichtbar und damit erfahrbar zu machen. Dazu baut er ganz besondere Räume, die er sorgfältig mit natürlichen oder künstlichen Lichtquellen beleuchtet. Licht war schon in Turrells Kindheit ausgesprochen faszinierend. Aufgewachsen in einer Quäker-Gemeinde im amerikanischen Westen, nahm er Licht als visuelles Phänomen schon früh ganz bewusst wahr, vor allem während der meditativen Andachten im Versammlungshaus der Gemeinschaft. Später stach er nachts mit einer Nadel kleine Löcher ins Rollo seines Schlafzimmers, um so Sternbilder nachzubilden. 1966, viele Jahre später und nach Abschluss zweier Studiengänge in Wahrnehmungspsychologie und Mathematik, begann er mit der Gestaltung ganzer Lichträume. »Licht hat eine enorme Kraft«, so Turrell. »Und wir sind mit ihm auf ganz ursprüngliche Weise verbunden. Aber dafür, dass es so machtvoll ist, sind die Gelegenheiten, seine Wirkung tatsächlich zu fühlen, sehr selten. Ich forme dieses Material, soweit das möglich ist. Ich will es so einsetzen, dass man es körperlich spürt, dass man wirklich die Anwesenheit von Licht spüren kann, von Licht, das einen Raum ausfüllt.«

    Für Turrell sind Gegenstände nicht, wie für viele andere Künstler, von Interesse. Er fokussiert sich in seiner Arbeit stets auf das Verhältnis von Licht und Raum und die Möglichkeiten, hier besondere Erfahrungen machen zu können. Meist nutzt er dazu den so genannten »Ganzfeld-Effekt«, bei dem das sehende Auge vollständig in alles einhüllendes Licht getaucht ist. Eine andere Vorgehensweise nennt er »Skyscapes«, perfekt proportionierte Räume, die sich mit einem Fenster zum Himmel hin öffnen.

    Seine wichtigsten Arbeiten sind jetzt im Hatje-Cantz-Bildband »Extraordinary Ideas – Realized« portraitiert, das Turell zusammen mit der Designerin Lorraine Wild und dem Fotografen Florian Holzherr konzipiert hat. Es begleitet gleichzeitig die James-Turrell-Ausstellung im Frieder-Burda Museum Baden-Baden (noch bis 28. Oktober 2018). Meine Empfehlung für Farb- und Licht-Designer: Buch unbedingt kaufen und Ausstellung auf jeden Fall besuchen!

    Rezension: Roland Aull (ECDA)

     

    Aemilius Müller – Ästhetik der Farbe von Werner Spillmann (Hrsg.)
    Neujahrsblatt der Stadtbibliothek Winterthur, Band 355
    Gebunden, 160 Seiten, 260 Farbabbildungen
    Chronos Verlag, Winterthur 2018
    44 € (D)

    Mit »Ästhetik der Farbe« ist treffsicher beschrieben, was den außerordentlichen Reiz dieses Buchs ausmacht. Diese Publikation, die auf Initiative des Hochschullehrers Werner Spillmann zustande gekommen ist, dokumentiert das Lebenswerk des Farbwissenschaftlers Aemilius Müller. 1901 geboren promovierte er 1929 in Volkswirtschaft, arbeitete dann in verschiedenen Unternehmen als Werbeleiter sowie als Redakteur, Journalist und Grafiker. Um 1941 macht er zufällige Bekanntschaft mit der Farbenlehre von Wilhelm Ostwald. Müller war davon so fasziniert, dass er sich von da an ganz der Wissenschaft der Farbe widmete. In Winterthur gründete er den Chronos-Verlag, der als Einmannbetrieb im Lauf der Zeit mehr als 20 Farbatlanten (systematische Farbmustersammlungen), Farbtafeln und ergänzende Werke zur Farbenlehre veröffentlichte. Das wäre nun nicht weiter aufregend oder als etwas Besonderes anzusehen, doch Aemilius Müller hat alle diese Werke mit mehreren tausend Farbmustern in reiner Handarbeit gefertigt – eine aus heutiger Sicht unglaubliche Leistung! Für sein Hauptwerk, die »Ästhetik der Farbe in natürlichen Harmonien«, arbeitete er ganze sieben Jahre. »Durch diese heute kaum mehr vorstellbare obsessive Auseinandersetzung mit dem Farbmaterial, den Wirkungen und Beziehungen der Farben miteinander und zueinander, entstand«, so Professor Ulrich Bachmann in einem Beitrag zum Buch, »ein sinnlich erfahr- und erfassbares Œuvre, das mittels sorgfältigen Konzeptionen an Farbinteressierte, vor allem in anwendungsorientierten Bereichen, vermittelt wurde.« Wer als Gestalter selbst gelernt hat, Farben mit der Hand anzumischen, wird von dieser außerordentlichen Farbensensibilität Müllers und der perfekten handwerklichen Umsetzung begeistert sein. Durch eine ebenso perfekte Repro- und Drucktechnik kann man diese Leistung im Buch anschaulich mitvollziehen.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)

     

    Paul Klee – Die abstrakte Dimension
    Für die Fondation Beyeler (Riehen/Basel) herausgegeben von Anna Szech. Mit Texten von Teodor Currentzis, Fabienne Eggelhöfer, Regine Prange, Anna Szech und Peter Zumthor. Buchgestaltung von Uwe Koch
    Halbleinen, 236 Seiten, 161 Abbildungen
    Verlag Hatje Cantz, Berlin 2017
    58 € (D)

    Paul Klee (1879–1940) zählt zu den einflussreichsten Malern der europäischen Moderne. Mit einem Œuvre von annähernd 10.000 Werken wurden schon zu seinen Lebzeiten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen ausgerichtet. Und bis heute ist das Interesse an seinen Arbeiten unverändert hoch. Dennoch: es gab noch keine Ausstellung, die sich umfassend mit Klees Verhältnis zur Abstraktion auseinandergesetzt hat. Diese Lücke schließt nun die Schau der Fondation Beyeler und mit ihr der begleitende Katalog. Betrachtet man Klees Gesamtwerk, zeichnen sich vier Themengruppen ab (Natur, Architektur, Malerei und Schriftzeichen), die im Formenrepertoire immer wieder zwischen Halbgegenständlichem und absolut Abstraktem oszillieren. Klees Einordnung als abstrakter Maler mag erstaunen, da er mit dieser Zuschreibung nicht in die (Kunst-)Geschichte eingegangen ist. Dies ist wohl zum größten Teil der allgemeinen Rollenzuschreibung in den 1950er-Jahren geschuldet. Während beispielsweise Kandinsky oder Malewitsch die Erfindung der Abstraktion in der Malerei des 20. Jahrhunderts für sich beanspruchten (indem sie ihre Werke vordatierten oder ihre Entdeckungen in ihren Schriften bekundeten), hat Klee, ebenso abstrakt malend und schreibend, nichts dergleichen getan. Im Gegenteil: in Theorien sah er nur ein Ordnen gefühlsmäßig vorhandener Dinge, das im schöpferischen Prozess nur eine nachträgliche Rolle spielt. Man kann leicht nachvollziehen, wie das geschehen kann: Abstrakte Malerei, die man häufig als schwer verständlich, als existenzialistisch und totalitäre Züge tragend ansieht, passte eben kaum zu einem Künstler wie Klee, der als zugänglich, romantisch, empfindsam und empfindlich gilt. Es ist das Verdienst dieser Präsentation, hier eine bessere Einordnung sichtbar zu machen.
    Die Ausstellung in der Fondation Beyeler (Riehen/Basel) geht noch bis zum 21. Januar 2018

    Rezension: Roland Aull (ECDA)
     

     

    Bauen für Demenz von Christoph Metzger
    Broschur, 160 Seiten, 70 farbige und 10 s/w Abbildungen
    Jovis Verlag, Berlin 2016
    29.80 € (D)

    Mit zunehmendem Alter ist der Mensch mehr denn je auf eine räumliche Umgebung angewiesen, die ihn nicht nur positiv beeinflusst, sondern auch in allen Alltagsaktivitäten unterstützt und altersbedingte Beeinträchtigungen ausgleicht. Die Gestaltung von Wohnsituationen für alternde Menschen, vor allem für solche mit Demenz, ist auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse neu zu denken. Im Mittelpunkt neuer Anforderungen steht eine multisensorische Architektur: Farb­ und Lichtgestaltung, Klangdesign, sinnlich erfahrbare Materialien und Oberflächen sowie haptisch attraktive Formen. Sie ermöglichen eine Raumatmosphäre, in der sich Bewohner wohlfühlen können. Sie bieten Sicherheit und Orientierung, sie fördern motorische und kognitive Fähigkeiten. Bauen für Demenz wurde als ein Leitfaden entwickelt, bei dem die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ernst genommen werden. Das Buch gibt eine Fülle an Denkstößen, wie man Senioreneinrichtung bauen und ausstatten sollte.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)
     

    Psychogeografie – wie die Umgebung unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflusst
    von Colin Ellard. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Sigrid Ruschmeier.
    Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 352 Seiten
    btb-Verlag, München 2017
    22 € (D)

    Weshalb sind in einem Café oder einem Restaurant die Plätze am Rand schneller besetzt als in der Mitte? Wie kommt es, dass Krankenhauspatienten schneller gesund werden, wenn sie eine Anbindung an die Natur haben? Und wieso kann uns die Monumentalität großer Gebäude einschüchtern? Antworten auf diese alltäglichen Beobachtungen gibt der kanadische Neurowissenschaftler und  Experimentalpsychologe Colin Ellard. Er forscht an der University of Waterloo und leitet dort das Urban Realities Laboratory, eine interdisziplinäre Einrichtung, die Kognititionsforschung und Architekturgestaltung miteinander verbindet.

    Schon das Äußere des Buches verrät, dass es sich bei «Psychogeografie – wie die Umgebung unser Verhalten und unsere Entscheidungen beeinflusst» nicht um einen wissenschaftlichen Bericht im traditionellen Sinn handelt, sondern um einen hochwertigen Roman. Auch der Schreibstil Ellards hat einen eher persönlichen Duktus, ohne den Leser in in einer Vielzahl von Anekdoten zu ertränken. Dennoch kommt der wissenschaftliche Hintergrund des Autors nicht zu kurz.

    Der Titel «Psychogeografie» mutet allerdings seltsam an, denn es geht um die Beziehungen des Menschen zu seiner gebauten Umwelt, die sich in emotionalen Reaktionen und durch humanes Verhalten zeigen – und nicht um eine Kartografie des Seelischen. Doch die Lektüre lohnt sich, als anschauliche und unterhaltsame Einführung zum faszinierenden Bereich der Milieu- und Umweltgestaltung.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)

     

    225 Farben – Eine Auswahl für Maler und Denkmalpfleger, Architekten und Gestalter von Katrin Trautwein
    Textbuch (204 Seiten) und 20 Farbkarten mit 225 Farbmustern im Format 52 x 21 mm, eingelegt in eine leinenbezogene Kassette
    Birkhäuser Verlag, Berlin 2017
    69,95 € (D)

    Wie eine Kunsthistorikerin erzählt die promovierte Chemikerin Katrin Trautwein die Geschichte der einzelnen Pigmente, die in der Gestaltung architektonischer Räume eine Rolle gespielt haben. Das ist «ihr» Thema, mit dem sie die anonyme Herkunft moderner Massenpigmente durch eine erfahrbare und anschauliche Beschreibung erweitert.   

    «225 Farben» ist bereits in ähnlicher Form als inzwischen vergriffene Publikation «128 Farben – ein Musterbuch für Architekten, Denkmalpfleger und Gestalter» erschienen. Schon damals hat sie Farbgeschichten veröffentlicht, ergänzt durch ganzseitig gedruckte Musterflächen der dazugehörigen Farben.  Da diese Farben jedoch nur einen angenäherten Eindruck der originalen Pigmente vermitteln konnten, hat dies, wie sie selbst schreibt, «immer wieder zu Enttäuschungen geführt». Aus diesem Grund sind in der jetzigen Ausgaben Originalfarbmuster vorhanden, die in Handarbeit mit echten Naturpigmenten und Emulsionsfarben bei kt-color hergestellt wurden. Damit sollen Haptik, Leuchtkraft und visuelle Anmutung besser erfahrbar werden, was jedoch durch die Größe der einzelnen Farbflächen mit 52 x 21 mm kaum erkennbar wird.

    Die Auswahlkriterien der 225 Pigmente, die in elf Gruppen angeordnet sind, zeigt das besondere Augenmerk der Autorin für bewährte und in der Praxis der Farbgestaltung brauchbare Pigmente:  
    1. sie entfalten im Zusammenspiel mit Licht eine besondere Wirkung
    2. sie stammen aus Zeiten, in denen die Farbästhetik einen hohen Stellenwert hatte
    3. sie wurden von bekannten Architekten oder Künstlern verwendet
    4. sie hatten im Vergleich zu anderen Pigmenten eine nicht immitierbare ästhetische Qualität
    5. sie sind zu 100 Prozent aus natürlich vorkommenden Erdpigmenten hergestellt

    Dieses Buch ist für alle Gestalter wichtig, die sich für humanökologische Raumgestaltungen einsetzen und deshalb bestrebt sind, das Besondere Ihrer Farbgestaltungen durch das Wertvolle der von ihnen verwendeten Farbmaterialien zu ergänzen.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)

     

    Die Erkrankung des Raumes. Raumwahrnehmung im Zustand körperlicher Versehrtheit und deren Bedeutung für die Architektur
    von Anja Vollmer und Gemma Koppen
    broschiert, 224 Seiten
    Herbert Utz Verlag, München 2010
    26 € (D)

    Über den engen Zusammenhang von Leib und räumlicher Wahrnehmung bzw. Raumempfinden gibt es zahlreiche Belege. Doch was geschieht im Menschen, wenn er leiblich nicht mehr unversehrt, wenn seine Gesundheit beeinträchtigt ist? Haben wir für diesen Fall Gehäuse, in die wir schlüpfen können? Häuser, die uns dann mit Leib und Seele beheimaten, beispielsweise Krankenhäuser oder Hospize, die uns in unserer Genesung oder im Sterben (auch psychologisch) unterstützen? Anders gefragt: Was passiert bei der menschlichen Raumwahrnehmung und Raumerfahrung, wenn ein Körper erkrankt ist? Das Buch macht erstmals den Versuch (von an Krebs erkrankten Menschen), die Lesbarkeit des architektonischen Raums im Zusammenhang mit der verletzten Leiblichkeit des Menschen zu verstehen und das damit verbunden Verformungspotenzial zu erkennen, dem Räume hiebei unterliegen. Das Buch ist für alle Gestalter empfehlenswert, die konsequent daran arbeiten, die Bedürfnisse des Menschen in den Mittelpunkt zu stellen.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)
     

    Physik der Farbe – Eine praktische Farbenlehre für Architektur, Design und Handwerk von Ulrich Binder
    112 Seiten und 70 Abbildungen,
    Triest-Verlag, Zürich 2017
    29 € (D)

    Der Schweizer Künstler und Dozent Ulrich Binder wagt sich mit dieser Publikation an eine neue Farbenlehre: Abseits von Grundfarben und Misch­ungsverhältnissen nähert er sich dem Phänomen Farbe über ihre Beschaffenheit und die menschliche Empfindung beim Umgang mit den verschiedenen Farbmaterialien: «Jeder, der bereits gepinselt, lackiert oder gestri­chen hat, weiss, dass es über den ‹objektiven› Farbwert hinaus, weitere Eigenschaften gibt, die in der Literatur nicht vorkommen, die aber wesentlich für das Erleben von Farbe sind: Wie geschmeidig ist eine Farbsubstanz, bleibt ihr Glanz auch nach dem Anstrich? Lässt sie sich gut verrühren, mischen oder in in Schichten auftra­gen? Bleibt sie elastisch oder wird gar bröselig?»

    Physik der Farbe versucht Farbe also von ihrer Stofflichkeit her zu verstehen – von dem, was sich zwi­schen Daumen und Zeigefinger erkunden, zwi­schen Pinsel und Leinwand verstreichen lässt. Das Buch arbeitet nicht mit neuen Begriffen, es sensibilisiert eher dafür, wie wir in unserer Umgangssprache unsere Erfahrungen mit dem Material Farbe beschreiben.

    Das Buch ist in drei Teile gegliedert: «Optik der Farbe» beschäftigt sich mit ihren glänzen­den, matten, rauen, feinen, glatten, helldunklen Eigenschaften; die «visuelle Haptik» beleuchtet Farbphänomene wie Wärme, Distanz, Dichte, Alter, Gravitation, Brennwert; anschliessend zeigt ein praktisch-angewandter Teil, welche gestalteri­schen Möglichkeiten sich durch das Zusammen­spiel von Farbsubstanz, Auftragsmittel und Träger eröffnen: kämmen, streichen, rollen, sprühen, rakeln, lasieren usw.

    Wünschenswert wäre ein optisch ansprechendes Cover gewesen, das diese interessante neue Sichtweise auf das Material Farbe besser unterstützt hätte.

    Rezension: Roland Aull ECDA

     

    Grün hören, gelb denken: Farbe verstehen von Friederike Tebbe
    160 Seiten, ca. 100 Abbildungen
    Jovis-Verlag, Berlin 2016
    28 € (D)

    Kaum etwas bestimmt unseren Blick auf die Welt so stark wie Farbe. Sie unterscheidet, ordnet und rhythmisiert unsere Umgebung. Farbe ist ein Medium, das unser Empfinden stark beeinflusst und dabei sehr unterschiedlich und selten wirklich bewusst wahrgenommen wird. Kontext, allgemeine Sehgewohnheiten und subjektive Kriterien spielen bei der Empfindung und Bewertung von Farbe eine entscheidende Rolle. Was bedeutet dies für den Umgang mit Farbe als Gestaltungselement? Wie kann man lernen, das unbeständige Medium Farbe gezielter einzusetzen, was ist dabei zu berücksichtigen?

    Friederike Tebbe lädt ein, das Farbensehen zu erkunden und das eigene Farbspektrum mit dem Ziel zu erweitern, durch den bewussten Umgang mit Farbe auch gestalterisch kompetenter agieren zu können. Dazu gehören auch praktische Übungen und Bildanalysen. Hinweise auf die Wirkungszusammenhänge der Farbe in ihrem Kontext wollen unsere Wahnehmungsmuster hinterfragen und unsere Interpretationen in Bewegung bringen.

    Das Buch ist ein unterhaltsamer Einstieg in die Welt der Farbe, vor allem für Menschen, die sich bislang wenig mit diesem alltäglichen Phänomen beschäftigt haben. Das Buch eignet sich in diesem Sinne auch als Geschenk für Kollegen aus anderen Berufsgruppen.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)

     

    Zimmer mit Pflanze von Ian Drummond und Kara O'Reilly
    Übersetzung von Wiebke Krabbe
    175 Seiten, einschließlich Illustrationen
    Deutsche Verlags-Anstalt, München 2017
    22 € (D)

    Es ist völlig gleich, ob sich der Leser diesem Buch mit der Frage nähert, welche Pflanzen an einem hellen Standort stehen können, ob es besonders geeignete Gewächse für das Schlafzimmer und den Flur gibt, welche großen Pflanzen man kaufen kann oder wie die Minikleinen heißen. Auf 175 Seiten wird jedem Zimmer im Haus ein eigenes Kapitel gewidmet, mit zahlreichen inspirierenden Abbildungen und konkreten Tipps, welche Pflanze für welchen Bereich besonders geeignet ist. Diese Informationen gliedert das Buch auch nach Standort- und Pflegeansprüchen. Gleich zu Beginn des Werks finder man einen Abschnitt, was Zimmerpflanzen für das Raumklima leisten. Dazu gehören auch Hinweise auf wissenschaftliche Studien, die es dem interessierten Leser ermöglichen, das Thema zu vertiefen. Als Gestalter findet man zudem Hinweise, wie man Pflanzen bei der Einrichtungsplanung verwenden kann und was Blattformen und -farben als gestalterische Elemente beitragen können. Die abgebildeten Pflanzen werden in den Bildunterschriften sowohl mit ihrem botanischem als auch ihrem deutschem Namen aufgeführt, was die Suche und den Erwerb der Pflanzen sehr erleichtert. Im letzen Teil des Buchs gibt es Hinweise zur Pflanzenpflege und zu Schädlingen, sowie eine umfangreiche Liste, welche Pflanzen für Haustiere weniger günstig sind. Dieser Titel richtet sich damit in erster Linie an interessierte Laien und weniger an den professionellen Gestalter, dennoch kann es uns als nützliches Nachschlagewerk dienen, das einen guten Einstieg in die Raumgestaltung mit Zimmerpflanzen bietet.

    Rezension: Sabine Rottschy (ECDA)

     

    COLORAMA – Das Buch der Farben
    von Cruschiform. Aus dem Französischen von Katharina Knüppel
    Gebundenes Buch, Pappband, 280 Seiten, 16 x 22 cm, 266 farbige Abbildungen mit Schutzumschlag und Einband mit Prägung
    Prestel Verlag, München 2017
    25,00 € (D)

    Wir alle kennen Kardinalrot, Karminrot oder Safrangelb, aber wer weiß schon, warum Flamingos rosa sind und der Mond weiß – oder woher der Name einer Farbe stammt? 133 Farbtöne aus der Natur und unserem Lebensalltag stehen im Mittelpunkt dieses Buchs. Jede Farbe ist auf der rechten Buchseite ganzflächig gedruckt, auf der linken Seite steht eine farblich und inhaltlich korrespondierende Illustration von Cruschiform, einem französisches Kreativstudio mit Sitz in Paris, das sich auf Illustrationen spezialisiert hat und 2007 von Marie-Laure Cruschi gegründet wurde. Was eine Farbe mit diesen Bildern verbindet, erklären leicht verständliche, poetische Texte. Das Buch ist ein schönes Geschenk für alle, die Farben lieben, nicht nur für Kinder ab acht Jahren.

    Rezension: Roland Aull (ECDA)

    Kommentar

    Braucht man 1500 Farbtöne?

    Farbnuancen müssen mit einer Vielzahl farbiger Materialien harmonieren
    Interview mit Roland Aull in der Zeitschrift "Mappe", Callwey Verlag (München)

    Mappe: Mit den bekannten Farbsystemen und Farbkollektionen werden Malern, Architekten und Designern zwischen 800 und 5.984 unterschiedliche Farbnuancen angeboten. Wie viele Farbtöne braucht der professionelle Gestalter für die Farbgebung unserer Bauten innen und außen wirklich?
    Roland Aull: Die Zahl der angebotenen Farbtöne ist weniger wichtig, entscheidend ist vielmehr, ob für die AufgabensteIlung die richtigen Farbnuancen ausgemustert sind. Hier sehe ich Defizite. Der Grund liegt darin, dass die Anbieter von Farbkollektionen meist nur in den Farbtönen ihrer eigenen Produkte denken. Als Gestalter brauche ich jedoch Farbnuancen, die mit einer Vielzahl farbiger Materialien, etwa Bodenbelägen, Stoffen, Steinen oder Hölzern, harmonieren.

    Mappe: Durch Ihre Tätigkeiten als freier Farbdesigner, aber auch als Ausbildungsleiter des Aufbaustudiums Farb-Design kennen Sie die am Markt angebotenen Farbkollektionen in allen Details. Mit welchen Farbfächern arbeiten Sie bei welchen AufgabensteIlungen und warum?
    Roland Aull: Die visuellen Unterschiede bei den gebräuchlichsten Farbkollektionen sind häufig minimal. Das liegt daran, dass sie mit den Pasten einiger weniger Hersteller und stets nach der gleichen Systematik aufgebaut sind. Die Unterschiede liegen oft nur in der Auswahl der gesättigsten Farbtöne des Farbkreises, als Basis für die Ausmischung bunttongleicher Ebenen, sowie in der Ausstattung und Handhabung der Kollektionen. In meinem Regal stehen daher auch eher seltene oder unbekannte Farbfächer. Für lacktypische Flächen arbeite ich häufig mit der Sikkens 4041 und für Innenraumkonzepte am liebsten mit der alten Caparol 3D, die noch Klaus von Saalfeld entworfen hat. Für Innenräume mit humanökologischem Anspruch verwende ich zunehmend die von uns entwickelte humancolours-Kollektion. Sie hat lediglich 175 Farbtöne, die jedoch ausgezeichnet mit den typischen Materialien und Oberflächen der heute üblichen Räume harmonieren. humancolours ist übrigens ganz bewusst nicht als System konzipiert, sondern als erweiterbare Farbensammlung.

    Mappe: Die richtige Farbgestaltung von Architektur setzt ein bestimmtes Grundwissen über Farben und deren Mischungen voraus. Das breite Angebot an Arbeitsmitteln zu den verschiedenen Farbsystemen legt den Verdacht nahe, dass das Farbmischen, wie es früher in jedem Malerbetrieb üblich war, heute in der Ausbildung an den Fach-und Meisterschulen des Berufs zu kurz kommt.
    Roland Aull: Aus meiner Praxis kann ich berichten, dass ich wenig Maler kenne, die Farben noch mit der Hand mischen. Das führt dazu, dass es dann schwer wird, Farben harmonisch abzustimmen, also vereinfacht gesagt, mit Farben zu gestalten. Aus diesem Grund wird bei uns im Aufbaustudiengang Farb-Design von Beginn an konsequent mit Nassfarben gearbeitet. Denn wer beim manuellen Farbenmischen sicher ist, erarbeitet sich Seherfahrungen und damit gleichzeitig die Fähigkeit, Farben und ihre Nuancen in ihrer Wirkung beurteilen zu können. Das gilt dann übrigens auch für das Gestalten mit farbigen Materialien und Oberflächen. Vielleicht mag es Sie überraschen, dass manuelles Farbenmischen relativ leicht zu erlernen ist. Auch absolute Farblaien schaffen selbst komplexe Mischungen bei uns spätestens bis zum Ende der zweiten Kurswoche. Es ist schade, dass diese grundlegenden Kompetenzen heute auf weiter Flur fehlen. Daher sind stimmige Farbgestaltungen heute eher die Ausnahme als die Regel.

    Text: Klaus Halmburger (Murnau)

    Kommentar

    Feng Shui: Harmonielehre oder clevere Marketingstrategie?

    …kommt ein Drache geflogen!

    Feng Shui ist überall, aber was ist dran an dieser fernöstlichen Lehre? Erfunden haben es die Chinesen, ein Volk, das dem Individuum wenig Wert beimisst, mit Regeln, die der eigenen, eben der fernöstlichen Mentalität und Tradition entsprechen. Sich mit Hilfe von Feng Shui die Gunst der Ahnen zu erhalten, war und ist von großer Wichtigkeit für ein gutes Leben der Nachfahren. Entwickelt über Jahrhunderte, eingebunden in Taoismus, Konfuzianismus und Buddhismus, entstanden unzählige Schulen, mit unterschiedlichen Schwerpunkten und unterschiedlichen Lehrmeinungen. Irgendwann bestimmte man mit Hilfe von Feng Shui dann auch die richtige Lage des Bauplatzes, Feng Shui fand den Weg in die Gärten und schließlich wurde es zum allumfassenden Mittel für die „richtige“ Gestaltung der Innenräume.

    Um 1980 erreichte diese Religion, Harmonielehre, Philosophie, Lebenshilfe den Westen. Die rituelle Ahnenverehrung, als häufiges Kennzeichen außerchristlicher Religiosität, wurde abgestreift. Angereichert mit mitteleuropäischer Esoterik wurde das Fernöstliche immer leichter verdaulich und entwickelte sich so rasant zum Allheilmittel für alle Lebenslagen.

    Aber warum? Warum ist Feng Shui erfolgreich? Weil es neben den Rezepten für die Raumgestaltung auch gleich die Lebenshilfe mitliefert? Wahrscheinlich ist es genau diese Verknüpfung, die es für viele Menschen so anziehend macht. Man hat vielleicht Ängste, ist unzufrieden mit sich und seiner Situation, hat keine Energie die Probleme selbst anzugehen – und schon kommt das Chi ins Spiel, die kosmische Energie, durch angewandtes Feng Shui in die richtigen Bahnen gelenkt. Das Chi, das alles für mich regelt. Schrank rücken, Spiegel auf- oder abhängen, ein Rot an der richtigen Stelle im Raum platziert und schon ist man wohlhabend, erfolgreich in Beruf und Partnerschaft?

    Betrachtet man die gestalterische Praxis des Feng Shui, sammelt es die Menschen da ein, wo unsere klassisch ausgebildeten Gestaltungsprofis sie stehen lassen. Im sterilen, durchdesignten Raum ohne jede Anmutung. Leider wird in der Architekten- und Innenarchitektenausbildung die Erforschung der Wirkung von Räumen auf uns Menschen vernachlässigt. Wahrnehmungs- und Architekturpsychologie waren und sind kein Thema im Studium und auch nicht in der beruflichen Weiterbildung. Gebäude werden auf einer rein intellektuellen Basis entwickelt, reizarme Monotonie (beispielsweise Sichtbeton) wird mit erhöhenden Metaphern umschrieben und als Purismus verkauft. Wer das nicht will, wird als ungebildeter Laie belächelt.

    Und genau da setzt Feng Shui an. Verspricht harmonische Räume im Einklang mit dem guten Chi, dazu Karriereschub und Reichtum. So nimmt es mancher gerne hin, dass im Feng Shui vieles wie gebastelt wirkt. Beispielsweise durch den Einsatz von Windspielen, Delfinen, Glaskristallen und Zimmerbrunnen, ohne jeden Zusammenhang zur individuellen räumlichen Situation, als Resultat der rezepthaften Umsetzung rezepthafter Berechnungen. Darüber geht auch im Feng Shui, zwar aus anderen Gründen, aber ähnlich wie bei unseren westlichen Gestaltungsprofis, der Bezug zum Raum und den ihn bewohnenden Menschen verloren.

    Spätestens beim Thema Farbgestaltung kommt Feng Shui endgültig ins Schlingern. „Im Feng Shui gibt es keine klassische Farblehre…, sondern die Farben werden dem WU Xing (Wandlungsphasen oder auch 5 Elemente genannt) zugeordnet“, schreibt Mark Sakautzki (Imperial Feng Shui Meister 2008, verliehen durch Grand Master Chan Kun Wah) von der Internationalen Feng Shui Akademie in Hamburg. Genau das ist der Punkt: Farbgestaltung hat im Feng Shui keine Tradition! Und wie geht man dann hier mit der Komplexität des Themas um? Den fünf Elementen wird jeweils eine (!) Farbe als Symbol zugeordnet. Dazu gibt es die Möglichkeit, ein paar Farbkombinationen einzusetzen, die beispielsweise Glück oder Unglück verheißen, schnell noch ein wenig westliche Farbpsychologie eingemischt und fertig!

    Farbgestaltung mit Feng Shui ist eine clevere Anpassung an aktuelle westliche Trends und dementsprechend eindimensional. Der Feng Shui Berater hat gerechnet und kombiniert, mit dem Ergebnis, an die Wand hinter dem Schreibtisch kommt Rot. Da stellt sich sofort die Frage, welches Rot? Auch das ungeschulte Auge kann fast unendlich viele Rottöne unterscheiden. Und wie erfolgt die Einbindung des Rot in das farbliche Gesamtkonzept des Raumes? Wie geht man damit um, dass jeder Farbton, in Beziehung zu seiner Umgebung gesetzt, eine völlig andere Wirkung entfalten kann als auf der Farbkarte? Wie verhält sich das Rot zu den Raumproportionen, den Materialfarben, der Möblierung und den Lichtverhältnissen? Auf diese Fragen gibt uns Feng Shui keine Antwort! Die Auswahl des spezifischen Rottons und seine Einbindung im Raum kann der Feng Shui-Berater also höchstens nach seinem persönlichen Ermessen gestalten. Nach Geschmack und ohne jede Grundlage. Da stellt sich die Frage, wer wird und wie wird man eigentlich Feng Shui-Berater?

    Zuerst einmal - jeder kann Feng Shui erlernen und ganz schnell ausüben. Jeder, der über die finanziellen Mittel verfügt. Vorwissen ist nicht erforderlich, weder raumbildnerisch noch handwerklich, schon gar nicht im Umgang mit Farbe, noch sonst in irgendetwas. Wochenseminar genügt, bei Meistern, die keiner kennt, deren Schriften hier nicht erschienen sind.

    Wie lässt sich das verbinden mit der Allmacht des Feng Shui, mit dem Chi, als kosmischer Energie? Im asiatischen Raum, eine Hilfe, um sich damit zu arrangieren, dass man sich als Individuum machtlos gegenüber den Verhältnissen sieht. Mit äußeren Kräften, die es schon richten werden? Wie viel westliches Gedankengut und Individualität ist mit der Feng Shui-Tradition kompatibel? Oder anders herum, werden da nicht Grundfeste zerstört, durch eine Verwestlichung, auf Teufel komm raus? Oder gibt man sich einfach zufrieden, mit ein bisschen Esoterik, ein bisschen Harmonielehre, ein bisschen Lebenshilfe?

    Warum öffnen wir uns nicht einfach für das offensichtlich Sichtbare? In der Raumgestaltung gibt es allgemeingültige und mentalitätsunabhängige Kriterien, die als Basis immer erfüllt sein sollten: Sauberkeit, Ordnung, gutes Licht, klare Strukturen und Eindeutigkeit in der Nutzung. Das wissen wir nicht erst seit Feng Shui. Bespricht man dann gemeinsam zu Beginn einer Gestaltung die anzustrebende Atmosphäre, das alles verbindende Thema des Raumes, kann man erreichen, dass Farben, Formen, Materialien, Oberflächen, Licht und Schatten, der gewünschten Atmosphäre entsprechend, ausgesucht und eingesetzt werden und so aufeinander Bezug nehmen können. Kommt dazu die Verwendung möglichst natürlicher Materialien in ansprechender Haptik, der Einsatz von gutem Licht und einer subtilen Farbgestaltung, entstehen stimmungsvolle Räume - ausbalanciert und alle Sinne anregend.

    Braucht man dagegen Heilsversprechen, um ein Gestaltungsprinzip zu etablieren, kann das ein Zeichen dafür sein, dass man sich nicht sicher ist in seiner Arbeit und nicht im Glauben daran.

    Claudia Bau ECDA

    Drucksachen

    Herbert Schönweger
    Herbert Schönweger FarbDesign
    Verlag Farbe und Gesundheit
    Frammersbach 2017

    Jan de Boon
    Alles andere als farblos
    Verlag Farbe und Gesundheit
    Frammersbach 2017

    Roland Aull
    Farben für Menschen im Alter
    Verlag Farbe und Gesundheit
    Frammersbach 2015
    Bestellung der Print-Ausgabe hier

    Christian Rittelmeyer
    Einführung in die Gestaltung von Schulbauten
    Verlag Farbe und Gesundheit
    Frammersbach 2013

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    Einladung

    Jahrestagung 2018

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    Sichtbeton

    "Sichtbeton – Traum oder Albtraum" von Claudia Bau, in: Malerblatt 5/2014

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    Schule

    "Sinnlich oder wirtschaftlich" von Claudia Bau, in: Malerblatt 2/2015

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    ECDA Satzung

    Stand: 15. November 2015

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    Vizepräsident: Tobias Felsner (Ismaning)

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    Design, Webentwicklung und Motion Graphics (Würzburg)
    www.thomasaull.de

    Rechtliche Hinweise

    Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte, wiedergegebener Daten, Fakten usw. können wir trotz größter Sorgfalt bei der Erstellung der Seiten keine Gewähr übernehmen. Wir haften darüber hinaus nicht für Inhalte von Seiten auf die wir keinerlei Einfluss haben. Wir sind nicht verpflichtet, fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden Inhalte, auf die Einflussnahmemöglichkeiten bestehen, unverzüglich entfernt. Soweit Links zu Webseiten anderer Anbieter vorhanden sind, haben wir auf deren Inhalte keinen Einfluss. Aus diesem Grunde kann für diese (fremden) Inhalte auch keine Gewähr und Haftung übernommen werden. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße und erkennbare Rechtsverletzungen geprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden derartige Links umgehend entfernt.

    Die Betreiber der Seiten sind bemüht, stets die Urheberrechte anderer zu beachten bzw. auf selbst erstellte sowie lizenzfreie Werke zurückzugreifen. Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Beiträge Dritter sind als solche gekennzeichnet. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht für den kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies soweit möglich stets auf freiwilliger Basis. Die Nutzung der Angebote und Dienste ist, soweit möglich, stets ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

    Datenschutzerklärung

     

    A: Name und Anschrift des Verantwortlichen

    Der Verantwortliche im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung und anderer nationaler Datenschutzgesetze der Mitgliedsstaaten sowie sonstiger datenschutzrechtlicher Bestimmungen ist:

    Environmental Colour Design Association (ECDA)
    Roland Aull
    Wiesenfurt 26
    97833 Frammersbach
    Deutschland
    Telefon +49 9355 99780
    Enable JavaScript to view protected content.
    www.e-c-d-a.eu

     

    B: Name und Anschrift des Datenschutzbeauftragten

    Der Datenschutzbeauftragte des Verantwortlichen ist:

    Roland Aull
    Environmental Colour Design Association (ECDA)
    Wiesenfurt 26
    97833 Frammersbach
    Deutschland
    Telefon +49 9355 99780
    Enable JavaScript to view protected content.
    www.e-c-d-a.eu

     

    C: Allgemeines zur Datenverarbeitung

    Umfang der Verarbeitung personenbezogener Daten

    Im Folgenden informieren wir über die Erhebung personenbezogener Daten bei Nutzung unserer Website. Personenbezogene Daten sind alle Daten, die auf Sie persönlich beziehbar sind, wie z.B. Name, Adresse, E-Mail-Adresse oder Nutzerverhalten. Diese und weitere Begriffsbestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung finden Sie hier.

    Wir erheben und verwenden personenbezogene Daten unserer Nutzer grundsätzlich nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist. Die Erhebung und Verwendung personenbezogener Daten unserer Nutzer erfolgt regelmäßig nur nach Einwilligung des Nutzers. Eine Ausnahme gilt z.B. in solchen Fällen, in denen eine vorherige Einholung einer Einwilligung aus tatsächlichen Gründen nicht möglich ist und die Verarbeitung der Daten durch gesetzliche Vorschriften gestattet ist.

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten

    Soweit wir für Verarbeitungsvorgänge personenbezogener Daten eine Einwilligung der betroffenen Person einholen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. a EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten.

    Bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten, die zur Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich ist, dient Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO als Rechtsgrundlage. Dies gilt auch für Verarbeitungsvorgänge, die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind.

    Soweit eine Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich ist, der unser Unternehmen unterliegt, dient Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO als Rechtsgrundlage.

    Für den Fall, dass lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich machen, dient Art. 6 Abs. 1 lit. d DSGVO als Rechtsgrundlage.

    Ist die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich und überwiegen die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen das erstgenannte Interesse nicht, so dient Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.

    Datenlöschung und Speicherdauer

    Die personenbezogenen Daten der betroffenen Person werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt. Eine Speicherung kann darüber hinaus dann erfolgen, wenn dies durch den europäischen oder nationalen Gesetzgeber in unionsrechtlichen Verordnungen, Gesetzen oder sonstigen Vorschriften, denen der Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde. Eine Sperrung oder Löschung der Daten erfolgt auch dann, wenn eine durch die genannten Normen vorgeschriebene Speicherfrist abläuft, es sei denn, dass eine Erforderlichkeit zur weiteren Speicherung der Daten für einen Vertragsabschluss oder eine Vertragserfüllung besteht.

    Weitergabe von Daten

    Eine Weitergabe von Daten an Dritte erfolgt nur im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben, d.h. z.B. auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, wenn dies für Vertragszwecke erforderlich ist oder auf Grundlage des Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO wegen berechtigter Interessen.

    Sofern wir uns zur Bereitstellung unserer Leistungen externer Dienstleister bedienen, wurden diese von uns sorgfältig ausgewählt und beauftragt. Diese sind an unsere Weisungen gebunden und werden regelmäßig kontrolliert. Wir ergreifen zum Schutz der personenbezogenen Daten geeignete rechtliche Vorkehrungen sowie entsprechende technische und organisatorische Maßnahmen.

    Eine Übermittlung von Daten in Drittstaaten, in denen die DSGVO kein unmittelbar geltendes Recht ist, erfolgt nur, wenn ein angemessenes Datenschutzniveau, eine Einwilligung der Nutzer oder sonst eine gesetzliche Erlaubnis vorliegt.

    SSL-Verschlüsselung

    Zum besseren Schutz übertragener Inhalte nutzt unsere Website eine SSL-Verschlüsselung. Sie erkennen eine solche Verschlüsselung an der Darstellung von „https://“ in der Adresszeile. Bei einer unverschlüsselten Website wird dort „http://“ angezeigt. Aufgrund der SSL-Verschlüsselung können die von Ihnen an unsere Website übermittelten Daten nicht von unbefugten Dritten mitgelesen werden.

     

    D: Bereitstellung der Website und Erstellung von Logfiles

    Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Bei der bloßen informatorischen Nutzung der Website, also wenn Sie sich nicht registrieren oder uns anderweitig Informationen übermitteln, erfasst unser System automatisiert Daten und Informationen vom Computersystem des aufrufenden Rechners.

    Folgende Daten werden hierbei erhoben:

    • Informationen über den Browsertyp und die verwendete Version
    • Das Betriebssystem des Nutzers
    • Den Internet-Service-Provider des Nutzers
    • Die IP-Adresse des Nutzers
    • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
    • Zeitzonendifferenz zur Greenwich Mean Time (GMT)
    • Inhalt der Aufforderung (konkrete Seite)
    • Jeweils übertragene Datenmenge
    • Websites, von denen das System des Nutzers auf unsere Internetseite gelangt
    • Websites, die vom System des Nutzers über unsere Website aufgerufen werden

    Die Daten werden ebenfalls in den Logfiles unseres Systems gespeichert. Nicht hiervon betroffen sind die IP-Adressen des Nutzers oder andere Daten, die die Zuordnung der Daten zu einem Nutzer ermöglichen. Eine Speicherung dieser Daten zusammen mit anderen personenbezogenen Daten des Nutzers findet nicht statt.

    Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die vorübergehende Speicherung der Daten ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    Zweck der Datenverarbeitung

    Die vorübergehende Speicherung der IP-Adresse durch das System ist notwendig, um eine Auslieferung der Website an den Rechner des Nutzers zu ermöglichen. Hierfür muss die IP-Adresse des Nutzers für die Dauer der Sitzung gespeichert bleiben.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Im Falle der Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website ist dies der Fall, wenn die jeweilige Sitzung beendet ist.

    Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Die Erfassung der Daten zur Bereitstellung der Website und die Speicherung der Daten in Logfiles ist für den Betrieb der Internetseite zwingend erforderlich. Es besteht folglich seitens des Nutzers keine Widerspruchsmöglichkeit.

     

    E: Verwendung von Cookies

    Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Unsere Webeseite verwendet Cookies. Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, die im Internetbrowser bzw. vom Internetbrowser auf dem Computersystem des Nutzers gespeichert werden. Ruft ein Nutzer eine Website auf, so kann ein Cookie auf dem Betriebssystem des Nutzers gespeichert werden. Dieser Cookie enthält eine charakteristische Zeichenfolge, die eine eindeutige Identifizierung des Browsers beim erneuten Aufrufen der Website ermöglicht. Cookies können keine Programme ausführen oder Viren auf Ihren Computer übertragen. Sie dienen dazu, das Internetangebot insgesamt nutzerfreundlicher und effektiver zu machen.

    Wir setzen Cookies ein, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten. Einige Elemente unserer Internetseite erfordern es, dass der aufrufende Browser auch nach einem Seitenwechsel identifiziert werden kann.

    In den Cookies werden dabei folgende Daten gespeichert und übermittelt:

    • Session-Information
    • Cookie, welches speichert, ob der/die verwendete(n) Webfont(s) bereits heruntergeladen wurde(n)

    Wir verwenden auf unserer Website darüber hinaus Cookies, die eine Analyse des Surfverhaltens der Nutzer ermöglichen.

    Auf diese Weise können folgende Daten übermittelt werden:

    • Eingegebene Suchbegriffe
    • Häufigkeit von Seitenaufrufen
    • Inanspruchnahme von Website-Funktionen

    Die auf diese Weise erhobenen Daten der Nutzer werden durch technische Vorkehrungen pseudonymisiert. Daher ist eine Zuordnung der Daten zum aufrufenden Nutzer nicht mehr möglich. Die Daten werden nicht gemeinsam mit sonstigen personenbezogenen Daten der Nutzer gespeichert.

    Beim Aufruf unserer Website werden die Nutzer durch einen Infobanner über die Verwendung von Cookies zu Analysezwecken informiert und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen. Es erfolgt in diesem Zusammenhang auch ein Hinweis darauf, wie die Speicherung von Cookies in den Browsereinstellungen unterbunden werden kann

    Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung personenbezogener Daten unter Verwendung von Cookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    Zweck der Datenverarbeitung

    Der Zweck der Verwendung technisch notwendiger Cookies ist, die Nutzung von Websites für die Nutzer zu vereinfachen. Einige Funktionen unserer Internetseite können ohne den Einsatz von Cookies nicht angeboten werden. Für diese ist es erforderlich, dass der Browser auch nach einem Seitenwechsel wiedererkannt wird.

    Für folgende Anwendungen benötigen wir Cookies:

    • Session-Information
    • Cookie, welches speichert, ob der/die verwendete(n) Webfont(s) bereits heruntergeladen wurde(n)

    Die durch technisch notwendige Cookies erhobenen Nutzerdaten werden nicht zur Erstellung von Nutzerprofilen verwendet.

    Die Verwendung der Analyse-Cookies erfolgt zu dem Zweck, die Qualität unserer Website und ihre Inhalte zu verbessern. Durch die Analyse-Cookies erfahren wir, wie die Website genutzt wird und können so unser Angebot stetig optimieren.

    In diesen Zwecken liegt auch unser berechtigtes Interesse in der Verarbeitung der personenbezogenen Daten nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    Dauer der Speicherung, Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Cookies werden auf dem Rechner des Nutzers gespeichert und von diesem an unsere Seite übermittelt. Daher haben Sie als Nutzer auch die volle Kontrolle über die Verwendung von Cookies. Einige Cookies werden nur temporär verwendet (sog. transiente Cookies). Diese werden automatisiert gelöscht, wenn Sie den Browser schließen. Einige Cookies werden nicht bei Schließen des Browsers automatisch gelöscht (sog. persistente Cookies). Diese werden automatisiert nach einer vorgegebenen Dauer gelöscht, die sich je nach Cookie unterscheiden kann. Durch eine Änderung der Einstellungen in Ihrem Internetbrowser können Sie die Übertragung von Cookies deaktivieren oder einschränken. Bereits gespeicherte Cookies können jederzeit gelöscht werden. Dies kann auch automatisiert erfolgen. Werden Cookies für unsere Website deaktiviert, können möglicherweise nicht mehr alle Funktionen der Website vollumfänglich genutzt werden.

     

    F: Kontaktformular und E-Mail-Kontakt

    Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Auf unserer Internetseite ist ein Kontaktformular vorhanden, welches für die elektronische Kontaktaufnahme genutzt werden kann. Nimmt ein Nutzer diese Möglichkeit war, so werden die in der Eingabemaske eingegeben Daten an uns übermittelt und gespeichert. Diese Daten sind:

    • Name
    • E-Mail-Adresse
    • Betreff
    • Nachricht

    Für die Verarbeitung der Daten wird im Rahmen des Absendevorgangs Ihre Einwilligung eingeholt und auf diese Datenschutzerklärung verwiesen.

    Alternativ ist eine Kontaktaufnahme über die bereitgestellte E-Mail-Adresse möglich. In diesem Fall werden die mit der E-Mail übermittelten personenbezogenen Daten des Nutzers gespeichert.

    Es verfolgt in diesem Zusammenhang keine Weitergabe der Daten an Dritte. Die Daten werden ausschließlich für die Verarbeitung der Konversation verwendet.

    Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten ist bei Vorliegen einer Einwilligung des Nutzers Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

    Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der Daten, die im Zuge einer Übersendung einer E-Mail übermittelt werden, ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Zielt der Kontakt auf den Abschluss eines Vertrages ab, so ist zusätzliche Rechtsgrundlage für die Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

    Zweck der Datenverarbeitung

    Die Verarbeitung der personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske dient uns allein zur Bearbeitung der Kontaktaufnahme. Im Falle einer Kontaktaufnahme per E-Mail liegt das erforderliche berechtigte Interesse an der Verarbeitung der Daten gerade in der Bearbeitung der Konversation.

    Dauer der Speicherung

    Die Daten werden gelöscht, sobald sie für die Erreichung des Zweckes ihrer Erhebung nicht mehr erforderlich sind. Für die personenbezogenen Daten aus der Eingabemaske des Kontaktformulars und diejenigen, die per E-Mail übersandt wurden, ist dies dann der Fall, wenn die jeweilige Konversation mit dem Nutzer beendet ist. Beendet ist die Konversation dann, wenn sich aus den Umständen entnehmen lässt, dass der betroffene Sachverhalt abschließend geklärt ist.

    Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Der Nutzer hat jederzeit die Möglichkeit, seine Einwilligung zur Verarbeitung der personenbezogenen Daten zu widerrufen. Nimmt der Nutzer per E-Mail Kontakt mit uns auf, so kann er der Speicherung seiner personenbezogenen Daten jederzeit widersprechen. In einem solchen Fall kann die Konversation nicht fortgeführt werden. Bitte schreiben Sie uns dazu eine e-Mail an die im Impressum angegebene Adresse.

    Alle personenbezogenen Daten, die im Zuge der Kontaktaufnahme gespeichert wurden, werden in diesem Fall gelöscht.

     

    G: Einsatz von Matomo

    Beschreibung und Umfang der Datenverarbeitung

    Diese Website benutzt Matomo. Matomo verwendet sog. „Cookies“, Textdateien, die auf Ihrem Computer gespeichert werden und die eine Analyse der Benutzung der Website durch Sie ermöglichen.

    Diese Website verwendet Matomo mit anonymisierten IP-Adressen. Hierzu werden IP-Adressen gekürzt weiterverarbeitet, eine direkte Personenbeziehbarkeit kann damit ausgeschlossen werden. Soweit den über Sie erhobenen Daten ein Personenbezug zukommt, wird dieser also sofort ausgeschlossen und die personenbezogenen Daten damit umgehend gelöscht.

    Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung

    Rechtsgrundlage für die Nutzung von Matomo ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    Zweck der Datenverarbeitung

    Wir nutzen Matomo, um die Nutzung unserer Website analysieren und regelmäßig verbessern zu können. Über die gewonnenen Statistiken können wir unser Angebot verbessern und für Sie als Nutzer interessanter ausgestalten.

    In diesen Zwecken liegt auch das berechtigte Interesse an der Datenverarbeitung nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

    Dauer der Speicherung

    Die Daten werden nach spätestens 6 Monaten gelöscht.

    Widerspruchs- und Beseitigungsmöglichkeit

    Sie können die Speicherung der Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser-Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Informationen dieser Website vollumfänglich werden nutzen können.

    Nutzer können der anonymisierten Datenerhebung durch das Programm Matomo jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widersprechen, indem sie auf den untenstehenden Link klicken. In diesem Fall wird in ihrem Browser ein sog. Opt-Out-Cookie abgelegt, was zur Folge hat, dass Matomo keinerlei Sitzungsdaten mehr erhebt. Wenn Nutzer ihre Cookies löschen, so hat dies jedoch zur Folge, dass auch das Opt-Out-Cookie gelöscht wird und daher von den Nutzern erneut aktiviert werden muss.

    Rechte der betroffenen Person

    Werden personenbezogene Daten von Ihnen verarbeitet, sind Sie Betroffener i.S.d. DSGVO und es stehen Ihnen folgende Rechte gegenüber dem Verantwortlichen zu:

    Auskunftsrecht

    Sie können von dem Verantwortlichen eine Bestätigung darüber verlangen, ob personenbezogene Daten, die Sie betreffen, von uns verarbeitet werden.

    Liegt eine solche Verarbeitung vor, können Sie von dem Verantwortlichen über folgende Informationen Auskunft verlangen:

    • die Zwecke, zu denen die personenbezogenen Daten verarbeitet werden;
    • die Kategorien von personenbezogenen Daten, welche verarbeitet werden;
    • die Empfänger bzw. die Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden oder noch offengelegt werden;
    • die geplante Dauer der Speicherung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten oder, falls konkrete Angaben hierzu nicht möglich sind, Kriterien für die Festlegung der Speicherdauer;
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, eines Rechts auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung;
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde;
    • alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten, wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden;
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO und – zumindest in diesen Fällen – aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person.

    Ihnen steht das Recht zu, Auskunft darüber zu verlangen, ob die Sie betreffenden personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt werden. In diesem Zusammenhang können Sie verlangen, über die geeigneten Garantien gem. Art. 46 DSGVO im Zusammenhang mit der Übermittlung unterrichtet zu werden.

    Recht auf Berichtigung

    Sie haben ein Recht auf Berichtigung und/oder Vervollständigung gegenüber dem Verantwortlichen, sofern die verarbeiteten personenbezogenen Daten, die Sie betreffen, unrichtig oder unvollständig sind. Der Verantwortliche hat die Berichtigung unverzüglich vorzunehmen.

    Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Unter den folgenden Voraussetzungen können Sie die Einschränkung der Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten verlangen:

    • wenn Sie die Richtigkeit der Sie betreffenden personenbezogenen für eine Dauer bestreiten, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen;
    • die Verarbeitung unrechtmäßig ist und Sie die Löschung der personenbezogenen Daten ablehnen und stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten verlangen;
    • der Verantwortliche die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger benötigt, Sie diese jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigen, oder
    • wenn Sie Widerspruch gegen die Verarbeitung gemäß Art. 21 Abs. 1 DSGVO eingelegt haben und noch nicht fest steht, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber Ihren Gründen überwiegen.

    Wurde die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten eingeschränkt, dürfen diese Daten – von ihrer Speicherung abgesehen – nur mit Ihrer Einwilligung oder zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen oder zum Schutz der Rechte einer anderen natürlichen oder juristischen Person oder aus Gründen eines wichtigen öffentlichen Interesses der Union oder eines Mitgliedstaats verarbeitet werden.

    Wurde die Einschränkung der Verarbeitung nach den o.g. Voraussetzungen eingeschränkt, werden Sie von dem Verantwortlichen unterrichtet bevor die Einschränkung aufgehoben wird.

    Recht auf Löschung

    a) Löschungspflicht

    Sie können von dem Verantwortlichen verlangen, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, und der Verantwortliche ist verpflichtet, diese Daten unverzüglich zu löschen, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft:

    • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten sind für die Zwecke, für die sie erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet wurden, nicht mehr notwendig.
    • Sie widerrufen Ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Sie legen gem. Art. 21 Abs. 1 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder Sie legen gem. Art. 21 Abs. 2 DSGVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein._ Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die Sie betreffenden personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DSGVO erhoben.

    b) Information an Dritte

    Hat der Verantwortliche die Sie betreffenden personenbezogenen Daten öffentlich gemacht und ist er gem. Art. 17 Abs. 1 DSGVO zu deren Löschung verpflichtet, so trifft er unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um für die Datenverarbeitung Verantwortliche, die die personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber zu informieren, dass Sie als betroffene Person von ihnen die Löschung aller Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt haben.

    c) Ausnahmen

    Das Recht auf Löschung besteht nicht, soweit die Verarbeitung erforderlich ist

    • zur Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung und Information;
    • zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung, die die Verarbeitung nach dem Recht der Union oder der Mitgliedstaaten, dem der Verantwortliche unterliegt, erfordert, oder zur Wahrnehmung einer Aufgabe, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde;
    • aus Gründen des öffentlichen Interesses im Bereich der öffentlichen Gesundheit gemäß Art. 9 Abs. 2 lit. h und i sowie Art. 9 Abs. 3 DSGVO;
    • für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, wissenschaftliche oder historische Forschungszwecke oder für statistische Zwecke gem. Art. 89 Abs. 1 DSGVO, soweit das unter Abschnitt a) genannte Recht voraussichtlich die Verwirklichung der Ziele dieser Verarbeitung unmöglich macht oder ernsthaft beeinträchtigt, oder
    • zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Recht auf Unterrichtung

    Haben Sie das Recht auf Berichtigung, Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung gegenüber dem Verantwortlichen geltend gemacht, ist dieser verpflichtet, allen Empfängern, denen die Sie betreffenden personenbezogenen Daten offengelegt wurden, diese Berichtigung oder Löschung der Daten oder Einschränkung der Verarbeitung mitzuteilen, es sei denn, dies erweist sich als unmöglich oder ist mit einem unverhältnismäßigen Aufwand verbunden.

    Ihnen steht gegenüber dem Verantwortlichen das Recht zu, über diese Empfänger unterrichtet zu werden.

    Recht auf Datenübertragbarkeit

    Sie haben das Recht, die Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die Sie dem Verantwortlichen bereitgestellt haben, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Außerdem haben Sie das Recht diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern

    • die Verarbeitung auf einer Einwilligung gem. Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO oder Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO oder auf einem Vertrag gem. Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO beruht und
    • die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt.

    In Ausübung dieses Rechts haben Sie ferner das Recht, zu erwirken, dass die Sie betreffenden personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen einem anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist. Freiheiten und Rechte anderer Personen dürfen hierdurch nicht beeinträchtigt werden.

    Das Recht auf Datenübertragbarkeit gilt nicht für eine Verarbeitung personenbezogener Daten, die für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, die dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Widerspruchsrecht

    Sie haben das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 lit. e oder f DSGVO erfolgt, Widerspruch einzulegen; dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling. Datenschutz wird am Berliner Platz groß geschrieben.

    Der Verantwortliche verarbeitet die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr, es sei denn, er kann zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die Ihre Interessen, Rechte und Freiheiten überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten verarbeitet, um Direktwerbung zu betreiben, haben Sie das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen; dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht.

    Widersprechen Sie der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so werden die Sie betreffenden personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeitet.

    Sie haben die Möglichkeit, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft – ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG – Ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

    Recht auf Widerruf der datenschutzrechtlichen Einwilligungserklärung

    Sie haben das Recht, Ihre datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt.

    Automatisierte Entscheidung im Einzelfall einschließlich Profiling

    Sie haben das Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung – einschließlich Profiling – beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die Ihnen gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder Sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt. Dies gilt nicht, wenn die Entscheidung

    • für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen Ihnen und dem Verantwortlichen erforderlich ist,
    • aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung Ihrer Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen enthalten oder
    • mit Ihrer ausdrücklichen Einwilligung erfolgt.

    Allerdings dürfen diese Entscheidungen nicht auf besonderen Kategorien personenbezogener Daten nach Art. 9 Abs. 1 DSGVO beruhen, sofern nicht Art. 9 Abs. 2 lit. a oder g gilt und angemessene Maßnahmen zum Schutz der Rechte und Freiheiten sowie Ihrer berechtigten Interessen getroffen wurden.

    Hinsichtlich der in (1) und (3) genannten Fälle trifft der Verantwortliche angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie Ihre berechtigten Interessen zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde

    Unbeschadet eines anderweitigen verwaltungsrechtlichen oder gerichtlichen Rechtsbehelfs steht Ihnen das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde, insbesondere in dem Mitgliedstaat ihres Aufenthaltsorts, ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes, zu, wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung der Sie betreffenden personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt.

    Die Aufsichtsbehörde, bei der die Beschwerde eingereicht wurde, unterrichtet den Beschwerdeführer über den Stand und die Ergebnisse der Beschwerde einschließlich der Möglichkeit eines gerichtlichen Rechtsbehelfs nach Art. 78 DSGVO.